Sprachen

Spanien: Madrid

 

http://www.weltatlas.info/front/pics/Landkarten/landkarte-spanien-gross.jpg http://www.nationalflaggen.de/media/flags/flagge-spanien.gif

 Auslandstudium in Spanien

Universidad Complutense de Madrid (Madrid, Spanien)
  Stadt
  Madrid
Erasmus-Studium (SMS) Koordinator
Chemie Prof. Dr. Reinhard Denecke (Uta Zeller)
Rechtswissenschaft Prof. Dr. Thomas Rauscher
Informatik Prof. Dr. Friedbert Prüfer
Angewandte Linguistik und Translatologie Dr. Martina Emsel
Veterinärmedizin Dr. Uta Delling
Politikwissenschaft Dr. Daniel Schmidt
Psychologie Prof. Dr. Evelin Witruk
Kommunikations- und Medienwissenschaft Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
Geschichte Frank Henschel
Verschiedene Fachrichtungen Dr. Svend Poller
  weitere Informationen
  Webseite der Universität
  20 Studierendenberichte
  ERASMUS Bewerbung (2008/09)
  Kursangebot für Austauschstudierende (Fakultät für Angewandte Linguistik) (2010/11)
Universidad de Santiago de Compostela (Santiago de Compostela, Spanien)

 


 Auslandstudium an der Universidad de Santiago de Compostela


* Für mich war dieses Jahr eine wunderbare Erfahrung und – wenn auch nicht fachlich – so doch kulturell und menschlich eine Bereicherung! Ich habe Freunde verschiedener Altersklassen und Erdteile gewonnen, mich über Galizische Bräuche gewundert, begeistert und entsetzt, mich an Tintenfisch und Kastanien  überfressen und den Regen lieben gelernt..."


Name:

Susanne Schraml

Kontaktdaten:

E-Mail

Auslandsuniversität:

Universität von Santiago de Compostella, Fakultät Lugo, Galizien, Spanien

 

Zeitraum:

 

WS 2012, SS 2013

Derzeitige Berufsposition:

Studentin der Veterinärmedizin

 

 

Auslandsstudium

 

 

Was war das besondere in Lugo?

'Lugo es un pañuelo'  - trotz der knapp 100 000 Einwohner ist das Wohngefühl eher das eines Dorfes, nach kurzer Zeit erkennt man sowohl viele der Studenten als auch die Fischverkäuferin oder Sekretärin auf der Straße wieder. Die Innenstadt ist am frühen Abend lebendig durch Menschen aller Altersklassen und sozialen Stellungen – und das völlig unabhängig vom wechselhaften und oft verregnet-kühlen Klima. Fast jeder kann es sich durch die moderaten Mieten und Lebenshaltungskosten leisten, abends auf ein Gläschen Wein wegzugehen und dabei die großzügigen, leckeren und – kostenlosen! - Tapas zu genießen.
Obwohl alles, was nicht innerhalb der römischen Stadtmauer liegt, von hässlichen 7-Stöckern dominiert ist, ist man trotzdem schnell im Grünen und hat mit dem Rio Rato und Rio Miño wunderschöne Naherholungsgebiete. Mir gefiel auch die Vielzahl an kleinen Gemüse- , Ramsch- und Fischläden, Bäckern und Metzgern, die sich dank der joyalen Einstellung der Nachbarn immer noch halten können.

Was war alles verschieden an der Fakultät im Vergleich zur VMF?

Das Fachniveau war fast durchwegs niedriger. In manchen Fächern war das angenehm, weil man nicht durch Detailflut den Überblick verlor und sich das Thema deshalb praxisnäher gestaltete – in Anderen fühlte ich micht schlicht nicht gefordert und ließ die Dinge manchmal schleifen.
Das Zahlenverhältnis von Lehrenden zu Studenten ist in Lugo deutlich besser und der Umgang generell ungezwungener. So kann man auch mal mit einem persönlichen Stundenplanproblem zu einem Dozent gehen oder wird animiert mit Verständnisproblemen in die Sprechstunden zu kommen.
Die Mitarbeiter des Auslandsamts, des Dekanats und die 'Aufpasser' der Aulas sind durchwegs freundlich und kompetent – wenn man irgendwo verloren steht, findet man schnell Hilfe :)

Würdest du es wieder tun?

 

Definitiv ja

 

Was konntest du dir anerkennen lassen, was musstest du nachholen?

 

 

… Diese Frage werde ich erst nach der definitiven Anerkennung meiner Leistungen beantworten können. Ich hoffe, das Jahr studientechnisch trotz der nachzuholenden Modulklausuren nicht 'verloren' zu haben.

Wird nachgereicht!

 

Welche Ratschläge würdest du zukünftigen Studenten geben?


1)Zumindest ein Grundvokabular und gewisse Kenntnisse der spanischen Grammatik sowie die Teilnahme am Erasmussprachkurs. Dann geht das Lernen schnell und auch viel nachhaltiger als ohne entsprechende Basis. Mir hat auch das 'Sprachtandem' -programm der 'Villa Leipzig' , bei dem ich mich ein halbes Jahr vor Abfahrt regelmäßig zum Austausch mit einem Muttersprachler traf, sehr geholfen! Und meine beste spanische Freundin in Galizien – meine einzige Verbindung zum außerstudentischen Leben – war eine junge Mutter, die eigentlich Englisch lernen wollte!


2)Meiner Meinung nach ist es nicht gut, im Studium zu wenig zu tun – die einheimischen Studierenden müssen schließlich auch ihre Anzahl an Kursen belegen und bestehen. Wer hier nur rumlungert, grenzt sich ab und bleibt oft mit anderen Erasmusstudenten in der Partygesellschaft hängen. Das macht zwar für eine Weile Spaß, trägt aber nicht wirklich dazu bei die anderen Studenten zu verstehen.


3)Der kulturelle Unterschied, mit dem ich die größten Probleme hatte, war die Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit vieler Studenten. Wem das auch passiert: Nicht verzweifeln! Ich habe keinen absolut funktionierenden Rat. Wenn man versetzt wird, dies nicht zu schwer nehmen, sich an die Leute halten, die zuverlässiger sind und vielleicht auch schon vororganisierte Events besuchen. Wenn das etwa das Rugby Training oder das Konzert um eine bestimmte Uhrzeit beginnt, ist die Chance etwas größer, sich vorher nicht die Beine in den Bauch zu stehen.


4)Kein Stress wegen der Wohnung! Auch wenn man vor der Abreise noch keine Bleibe gefunden hat ('milanuncios', eine tolle Internetseite zum suchen), zu Semesterbeginn hängen eine Unmenge von Zetteln im Umfeld der Uni. Die Wohnungen sind billig und die WGs 'casten'  normalerweise nicht wie in Leipzig. Es ist also recht einfach, etwas ordentliches und bezahlbares in Uninähe zu finden!


5)Wer Interesse hat, sich rechtzeitig anmeldet und zwei Semester bleibt kann sich von der Uni ein Fahrrad leihen, zum Nulltarif. Ein fantastisches Angebot!

 

 


 Auslandstudium an der Universidad Complutense de Madrid


 

 

 

 

 

Name:

Lisa Baaske

Kontaktdaten:

Lisa.baaske@t-online.de


Auslandsuniversität:

Universidad Complutense Madrid, Spanien

Zeitraum:

September 2011 – Juli 2012

Derzeitige Berufsposition:

Studentin im 9. Semester

Aktuelle Kontakte und Kooperationen:

 -

 

 

Auslandsstudium

 

 

 

 

Was war das besondere in Madrid?

Kultur und Lebensstil sind in Spanien sehr anders. Es spielt sich viel mehr auf der Straße ab, egal zu welcher Uhrzeit und welchen Alters.

An der veterinärmedizinischen Fakultät sind immer viele Erasmusstudenten unterwegs und somit herrscht reger europäischer Austausch, was zu vielen lustigen Stunden führt.

 

 

Was war alles verschieden an der Fakultät im Vergleich zur VMF?

Der Umgang zwischen Studenten und Professoren ist persönlicher, allerdings ist es schwierig spanische Kommilitonen näher kennen zu lernen.

Mir war der akademische Anspruch bzw. die Motivation der Profs z.T. zu wenig. Das nimmt die Freude am Entdecken neuer Infos...

 

 

Würdest du es wieder tun?

An sich gern, wahrscheinlich jedoch an einer anderen Universität.

Was konntest du dir anerkennen lassen, was musstest du nachholen?

 

 

Alle in Spanien absolvierten Prüfungen wurden mir anerkannt,

Modulprüfungen sowie den rechtlichen Teil der Radiologieprüfung (mdl) musste ich aus dem 5./6. Semester nachholen. Hat sich im Nachhinein aber auch gelohnt, da man so mehr oder weniger garantieren kann in den klinischen Fächern auf dem gleichen Wissenstand wie die Kommilitonen zu sein.

 

 

Welche Ratschläge würdest du zukünftigen Studenten geben?

Für ein Auslandsjahr, in dem man schon ein paar Prüfungen für das 5./ 6. Semester ablegen will, kann ich nur empfehlen, nach Madrid zu gehen. Allerdings ist es dann wahrscheinlich entspannter, man wiederholt danach ein Jahr in Leipzig und absolviert die Prüfungen, die einem noch fehlen.